delphintherapie

Warum eine Delphintherapie?         

Julian bekommt seitdem er ein halbes Jahr alt ist, Krankengymnastik.  Von 2005- 2006 erhielt er zu Hause Frühförderung. 2006 sind Ergotherapie und Logopädie hinzugekommen. Trotz all dieser Therapien und Förderungen machte unser Sohn kaum Fortschritte.

Durch die Therapie mit den Delphinen erhofften wir uns Fortschritte in seiner Entwicklung, dass ein positiver Effekt auf den gesamten Entwicklungsprozess erzielt wird. Es war uns klar, dass die Tiere keine Wunder bewirken können und Julian morgen losläuft und all seine Defizite schlagartig nachholt.

Und was uns Eltern auch ganz wichtig war: Julian sollte dadurch neues Selbstbewusstsein schöpfen, Selbstvertrauen bekommen, sich mehr zutrauen.

Ich möchte betonen, dass die Delphintherapien in Kemer kein Urlaub waren, weder für Julian noch für die  Begleitpersonen! Es ging um harte Arbeit und um die Therapie eines kranken Kindes.

 

 Wie funktioniert die Delphintherapie?

 

 

Delphine haben ein deutliches Gespür für den Schwächeren und nähern sich den Patienten daher spielerisch. Der Patient verliert dadurch sehr schnell seine Angst vor den großen Tieren. Er nimmt über sie wieder Kontakt mit der Umwelt auf und findet zu neuem Selbstvertrauen. Die Patienten „arbeiten“ zu fixen Tageszeiten auf einer befestigten Plattform mit ihrem Therapeuten und einem Delphin.

 

Die Therapie besteht nicht nur aus Schwimmen mit Delphinen, denn hauptsächlich arbeitet der Klient an einer Aufgabe mit dem Therapeuten, in die der Delphin mit eingebunden ist. Die Aufgaben werden speziell an die Situation des Patienten angepasst.

 

 

Der Kontakt mit den Tieren wird stufenweise aufgebaut. Zu Beginn darf der Patient den Delphin berühren und streicheln, dann wird er vom Delphin im Wasser gezogen oder geschoben.

 

 

 

 

Ich weiss, dass viele sagen, sie würden von der Delphintherpie nicht viel halten, die Erfolge sind nicht nachgewiesen und es bringt eh nichts.

Diese Meinung muss respektiert werden. Ich möchte dazu nur eins sagen: wenn man selber in der Situation ist, selber ein behindertes Kind hat und all diese Gefühle wie Hoffnung, Verzweiflung durchlebt, denkt man dann immer noch so? Verurteilt man dann weiterhin, einen aussergewöhnlichen Weg zu gehen?

 

Und seitdem unser Sohn bei den Delphinen war und wir sehen, was sich verändert hat, sind wir umso überzeugter von dieser Art der Therapie.  

 

 

                          

 

 

 

 

 

 

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